Alle 11 Minuten … (Teil 1)

Rat meiner Therapeutin befolgt.
Mich bei Parship angemeldet.

Psychotest gemacht.
Auswertung gelesen.
Lachend vom Stuhl gefallen.

Sie verstehen es, Sinnlichkeit (Instinkt-Anteil 50%) und Verstand (50%) gleichermaßen stark einzusetzen, ohne dass das eine das andere beeinträchtigt. Dabei sind Sie in der Lage, Ihre sinnlichen Bedürfnisse rational zu steuern und zu planen. Gefühle lassen Sie derzeit am liebsten außen vor (Gefühls-Anteil 0%).

Das Matching wird großartig.
Ich passe nicht mal zu mir selbst.

17 Gedanken zu “Alle 11 Minuten … (Teil 1)

    1. Ich glaube, meine Therapeutin wünscht mir einfach eine stabile und verlässliche Partnerschaft. Und rät mir massiv und nachdrücklich davon ab, danach in der Vergangenheit zu suchen. In ihrem persönlichen Umfeld wurden gerade mit der Plattform sehr gute Erfahrungen gemacht. Das sind aber sicher keine Borderliner. Und warum ich digital auch nur ansatzweise besser in der Lage sein sollte, mir jemand „passendes“ zu suchen als in der Realität, sei zudem mal dahingestellt. Aber jetzt greif ich wirklich vor….

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      1. Dass sie dir das wünscht, ehrt sie ja sehr. Ob Paarship mehr ist als ein „Outsourcing“ des eigentlichen Problems, da bin ich aber wirklich bisschen skeptisch. Wünsche Dir aber wie immer das beste 🙂 Wenns klappt melde ich mich da auch mal an. Auf „matching profile“ bin ich dann auch echt gespannt 🙂

        Ich denke jetzt gerade über eine Partnerbörse für Borderliner nach und muss sagen ich bin direkt auf ziemlich sarkastische Werbeslogans gekommen….

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      2. ich kenne eher das problem, dass solange man/frau mit sich selbst nicht im reinen ist (k ahnung wie lange dass bei borderlinern dauert) sowohl die wahl der partner/in als auch die beziehungsführung sich schwer gestaltet…

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      3. Was verstehst Du denn unter „mit sich im Reinen sein“? Die Formulierung scheint mir etwas unpräzise. Nach meiner Definition bin ich es. Was nicht heißt, dass ich nicht weiterhin eine emotional-instabile Persönlichkeitsstruktur habe. Womit ich ebenfalls im Reinen bin. Die mich aber weiterhin vor Herausforderungen stellt. Denen ich mich immer mehr gewachsen fühle.
        Sich im Alltag in jemanden zu verlieben scheint mir zudem wesentlich leichter als sich aus einem Online-Angebot von über hundert Personen das vermeintlich Richtige herauszupicken. Wer diese Aufgabe zielsicher lösen kann, darf sich meines Staunens sicher sein. Nachdem, was ich gehört habe, ist dies aber extrem selten. Und Treffsicherheit bei der Partnerwahl wohl auch im realen Leben. Wenn ich auf die Scheidungs- und Trennungsraten schaue.

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  1. also mit sich im reinen /in balance ich meine dass dies (zumindest b mir triffts zu) grade wg der emotinal instabilen persönlichkeitsstruktur diese balance schwer fällt-und wenn ich keine emotional so enge beziehung wie liebesbeziehung eingehe-auch den meisten alltagsproblemen gewappnet zu sein scheine -aber family und partner ziehen mir oft nen strich durch d rechnung.
    ich weiss dass ich nun mal zu nem bestimmten beuteschema neige, soll heissen. bestimmte typen ziehen mich an und diese sind nicht immer d pychisch stabilsten..der rest kennst du ja… daher kann ich mir durchaus denken, dass so ein onlineportal-welches stärker mit dem verstand bedient wird, dazu führen soll dass man/ frau das eigene beuteschema überdenkt…

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    1. Ja. Das tut es. Und wirft mich extrem auf das zurück, was ich will, und was ich wollen sollte. Das was ich begehre und das, was ich begehren sollte. Das, was mir gut tut. Und das, zu dem ich mich immer wieder hingezogen fühle. Diese Diskrepanz, die sich kaum überwinden lässt. Oder ich nicht zu überwinden bereit bin. Aber wie sehr kann ich das steuern? Und will ich das? Ich kann viele Bereiche meines Lebens kontrollieren. Außer Sucht und Leidenschaft. Und wie sehr will ich letzteres kanalisieren? Mein kleines und letztes Refuguium des Kontrollverlustes.

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      1. Liebe Nina
        ich lese deine Zeilen und denke ja, diese Gedanken kenne ich gut, aber irgendwie weiss ich auch dass ich ich mich nicht blindlings von meinen gefühlen, insbesondere den sehr starken (wut, zweifel,…) leiten lassen darf in destruktives verhalten. will sagen ja liebe und freiheit alles schön-allerdings komisch wenn diese doch nicht lebensfähig sind. so wie ein drogenabhängiger von einer unglicklichen starken liebe zur nächsten lässts sich auch nicht keben. dann versuch ichs doch lieber mit jemandem wo der verstand mitgeht und wer weiss vielleicht gesellt sich ja auch mein herz irgendwann dazu!
        zumindest glaube ich wirds sogar ne noch ehrlichere liebe erfahren, die ich so noch nicht gekannt, weil nicht erfahren habe.

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